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[Bilder, Reisen] Tag 19 auf der Südinsel – Omarama

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[Bilder, Reisen] Tag 19 auf der Südinsel – Omarama

Ab jetzt sind wir nicht mehr mit dem Stray-Bus unterwegs, sondern reisen auf eigene Faust. Das hatte verschiedene Gründe, beziehungsweise einen Hauptgrund, aus dem die anderen resultierten. Am Anfang hab ich ja mal geschrieben, dass wir ziemliche Probleme mit dem Reiseunternehmen hatten, da alle meine Buchungen plötzlich gelöscht waren. Das wiederum hatte ja auch zur Folge, dass wir einige Male fast irgendwo stecken geblieben wären und dass wir für Dominik einmal einen Fernbus buchen mussten. Jedenfalls sind wir durch eben jene Löschung auch nur bis zu einem Zwischenstopp auf dem Bus gewesen und wären danach stecken geblieben. So kamen wir also dazu, etwas mehr Geld für ein Auto ausgeben zu müssen. Hat für Dominik den Vorteil, dass er auch mal in den Genuss vom Roadtrip-Leben kommt und für mich den Nachteil, dass ich fahren muss (denn der Herr hat, anders als ich ihn gebeten habe, keinen internationalen Führerschein mitgebracht)

Jeeedenfalls fuhr ich am Montagmorgen mit dem Bus zum Flughafen, um unseren Mietwagen abzuholen, während Dominik mit unserem Gepäck im Hostel wartete. Nachdem beides, also er und unser Zeug, sicher im Auto verstaut war, kehrten wir Queenstown ein letztes Mal den Rücken zu. 

Unser erster kurzer Stopp lag in Arrowtown, einer historischen Goldminenstadt. Ich kann mir vorstellen, dass das Städtchen an einem schönen Herbsttag malerisch schön und verträumt aussieht, aber bei kühlwindigem Nieselregen bereitet das durch die Straßen schlendern nicht allzu viel Freude. Doch der Kaffee hier war gut 😆

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In Cromwell, der angeblichen Obst- und Gemüsehochburg, stoppten wir für ein paar schnelle Fotos am nahe gelegenen Lake Dunstan, bevor wir unseren Weg fortsetzten. 

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Er führte uns über den Lindis Pass, Neuseelands höchsten Highway Punkt. Ich hatte ehrlich gesagt ziemliche Bedenken ihn zu befahren, zumal das Wetter in den letzten Wochen ziemlich unberechenbar gewesen ist. Doch zum Glück waren die Straßen gut geräumt (ist hier nicht unbedingt Standard) und der Schnee lag nur auf den umliegenden Hügeln und Gebirgen. Es war ziemlich lustig die Asiaten zu beobachten: im Tourbus angefahren stiegen sie schnatternd und kreischend am Aussichtspunkt aus, legen sich einer nach dem anderen fast auf die Nase, machten Bilder, auf denen sie Schnee in die Luft werfen etc. und säubern ihre Hände anschließend mit Desinfektionstüchern, bevor sie wieder in den Bus steigen. Aber Hauptsache die Bilder sehen nach Winterspaß aus 😆

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Weiter ging unser Weg zum Lake Benmore, der im Internet für sein wunderschön blaues Wasser angepriesen wurde. Wir vertraten uns die Beine ein wenig am Ufer, stiefelten auf einen Hügel und gingen anschließend zum Auto zurück, mit dem wir schließlich ins Hostel fuhren.

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Unser Hostel lag irgendwo im Nirgendwo vor Omarama, und der Backpacker-Teil bestand aus ein paar Wellblechhütten. Abet es gab kostenloses WLAN, welches viel, viel besser als die meisten Verbindungen in größeren Städten war. Insgesamt war es ein ziemlich schöner Ort: von Bergen umgeben, abgelegen und vor allem total unbewohnt. Eben mitten im Nirgendwo. 

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Und welchen Vorteil hat ein Ort, von dem die nächste richtige Zivilisation 15 Minuten Autofahrt in die eine und gut eine Stunde in die andere Richtung entfernt ist? Richtig. Man sieht einen unbeschreiblichen Sternenhimmel. (Was dachtest du denn? 😉 ) Man konnten die Milchstraße total klar erkennen, ebenso wie viel mehr Sterne, als ich je mit einem Mal gesehen habe. Leider kann man das auf den Bildern nicht so gut erkennen, so gewesen ist es aber trotzdem 😉 Oh, und eine Sternschnuppe haben wir auch gesehen. 


Ein Überblick der Bilder in klein:

[Bilder, Reisen] Tag 17 & 18 auf der Südinsel – Queenstown

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[Bilder, Reisen] Tag 17 & 18 auf der Südinsel – Queenstown

Mit mehr Leuten als ursprünglich geplant machten wir uns Samstag zunächst auf den Weg nach Bluff, wo das Fährenterminal liegt. Einer vom Bus hat sich nämlich entschieden, für 3 Tage auf die Insel zu fahren und einen späteren Bus zurück nach Queenstown zu nehmen. Er tat mir allerdings etwas leid, denn die Fähre nach Stewart Island ist auch als „Grüne Fähre“ oder „Fischfütterfähre“ bekannt und das Meer war noch immer ziemlich stürmisch vom Vortag… Weitere Ausführungen sollten an dieser Stelle nicht von Nöten sein 😀

Anschließend hatte der Rest von uns noch ein wenig Zeit am Meer entlang zu schlendern und die Haare verzauseln zu lassen, bevor wir wieder zurück Richtung Invercargill fuhren. Es gab nicht wirklich viel zu sehen, neben einem Leuchtturm, einer Skulptur, die eine Maori Legende symbolisieren soll, und vielen, vielen Wellen.

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In der Maori Legende geht es grob zusammengefasst um Māui (der Name dürfte aus Disneys Moana bekannt sein), einem Halbgott, der so wie fast alle Voll- und Halbgötter des Maori Glaubens ein ziemlicher Riese gewesen sein soll. Eines Tages ging Māui mit seinen großen Brüdern fischen und weil sie ihren kleinen Bruder nicht wirklich ernst nahmen, dachte er, er müsse sich beweisen. So kam es, dass er seinen Fischerhaken, der aus dem Knochen seiner geliebten und verstorbenen Großmutter bestand, ins Wasser warf. Durch ihre Kräfte und Liebe und diesem ganzen Blabla, biss ein ziemlich großer Stachelrochen an. Māuis Brüder halfen ihm, den Brocken zur Wasserfläche zu ziehen und er bat sie, den Rochen in Ruhe zu lassen, sodass er sich um seinen Fang kümmern könnte. Diese hörten aber (natürlich) nicht auf den Kleinen und begannen ihre Versuche den Rochen zu zerlegen, wodurch die Gebirgs- und Tallandschaft der Nordinsel entstand. Die Geschichte geht noch ein Stück weiter, aber ganz grob zusammengefasst bildete sich aus dem Rochen die Nordinsel, aus dem Boot die Südinsel und aus dem Anker Stewart Island. Und deswegen heißt die Nordinsel auf Maori „Te ika a māui“ (Der Fisch des Māui), die Südinsel „Te waka a māui“ (Das Boot des Māui) und Stewart Island „Te punga o te waka a māui“ (Der Anker des Botes von Maui). Und die Skulptur soll eben jede Ankerkette darstellen, die das Boot mit dem Anker verbindet. Soviel zum geschichtlichen.

Anschließend sind wir zurück nach Invercargill gefahren, um noch eine Person aufzugabeln und haben den restlichen Tag mal wieder so ziemlich im Bus verbracht (abgesehen von ein paar kurzen Fotostops). 

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Zurück in Queenstown checkten Dominik und ich zuerst in der wohl schlechtesten Unterkunft der Stadt ein. Aber egal, zumindest ist es relativ billig. Wir waren mittelmäßig motiviert auf einen Berg zu steigen, aber unsere Motivation fiel ziemlich drastisch ab und wir endeten damit, ins „Balls and Bangles“ zu gehen, einem ziemlich geilen Doughnut, Bagel und Milchshake Laden. Wer sich vor Kalorien fürchtet, möge bei den unten angehängten Bildern die Augen fest schließen (je fester, desto besser; diese kleinen Tierchen werden Schummelnde erst recht befallen)

Um zumindest einen winzigen Teil der aufgenommenen Energie zu nutzen, schlenderten wir noch ein wenig am Wasser entlang und genossen einen endlich mal wieder malerischen Sonnenuntergang. 

Am nächsten Tag wurde ausgeschlafen. Hieß ich war um Punkt 8 putzmunter. Eine halbe Stunde später musste auch Dominik dran glauben und wir machten uns fertig für den Tag. Wir wollten hoch hinaus. Wortwörtlich. Unser Ziel lag bei dem Gondola Lookout, von dem aus man einen wunderschönen Blick über die Stadt, die umliegenden Gebirge und den See hat.

Allerdings sind wir ja arme geldlose Reisende und können uns den Luxus der Gondel nicht wirklich leisten (sie ist wirklich total überteuert). Und so machten wir uns daran, den zwar relativ kurzen aber dafür extrem steilen Aufstieg zu wagen. Eine gute Stunde später waren wir ziemlich außer Atem, aber dafür auch am Ziel angekommen. Und es hat sich definitiv gelohnt: die Sicht war glockenklar und es hingen nur ein paar kleine Wolken in den Bergen. 

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Zuerst belohnten wir uns im Café, bevor es noch ein kleines Stück höher ging. Allerdings waren wir beide nicht motiviert die Wanderung noch um weitere 6 Stunden zu verlängern und so machten wir uns wieder zurück auf den Weg nach unten. Allerdings fanden wir es langweilig den exakt gleichen Weg zweimal zu laufen und so entschieden wir uns das letzte Stück auf einem anderen Weg zu gehen. Sagen wir es mal so: wir sahen ein paar ziemlich coole Wasserfälle und Plätze, kamen zwischendurch aber komplett vom Weg ab und kletterten über Steine, Wurzeln und Steinwände hinunter. Es war ziemlich… abenteuerlich 😀 

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Glücklicherweise fand ein ortskundiger Kiwi uns, als wir dachten auf den vermeintlich richtigen Pfad gestoßen zu sein und gab uns den Rat unseren Weg etwas weiter oben fortzusetzen. Nicht lange danach sahen wir die Häuser von Queenstown wieder auf Augenhöhe vor uns auftauchen und verließen den Wald (durch einen Hintergarten).

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hostel (meine Hose war dezent schlammig und wollte dringend zumindest grob gereinigt werden), machten wir uns wieder auf die Socken. Allerdings hatten wir beide keine allzu große Lust auf noch einen Berg, und so liefen wir nur ein wenig am Ufer entlang, kauften und uns einen Cupcake, ließen uns von einer Ente ein ganzes Erdnussbuttersandwich stehlen und pilgerten schlussendlich zum Supermarkt. 

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Zurück im Hostel wurde endlich geduscht, was ordentliches gegessen und den restlichen Abend entspannt. 

[Bilder, Reisen] Tag 16 auf der Südinsel – Invercargill

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[Bilder, Reisen] Tag 16 auf der Südinsel – Invercargill

Wir wollten uns am Freitagmorgen eigentlich mal wieder den Sonnenaufgang anschauen, aber das Wetter wollte mal wieder nicht so ganz wie wir. Schön sah es trotzdem auch, auch wenn die Himmelsfärbung gefehlt hat. Der See hatte ein leicht dramatisches Aussehen und wirkte ziemlich mystisch. 

Der Bus wartete bereits mit den anderen vor dem Abholort, allerdings sollte die Abfahrt erst eine gute Stunde später stattfinden. Es war allerdings trotzdem gut, dass wir bereits früher da waren, denn das Anhängerbeladen stellte sich als ziemliches Puzzle heraus.

Schließlich war dann doch alles verstaut und wir machten uns auf den Weg Richtung Invercargill. Unterwegs gab es nur einen Stopp, nämlich bei irgendeinem See. Allerdings konnte man aufgrund der dichten Regenwolken nicht wirklich allzu viel sehen. 

In Invercargill selber mussten jene, die ursprünglich nach Stewart Island wollten, erfahren, dass die Fähre aufgrund der Unwetter nicht abfahren kann. Und so blieben wir alle in der Stadt mehr oder weniger stecken. 

Dominik und ich liefen ein wenig durch die Stadt, besuchten Neuseelands ältesten Tuatara (eine Tierart, die angeblich am unverändertsten von den Dinosauriern abstammt) im Museum und liefen noch ein wenig durch den Queens Park, bevor wir uns zurück in die Innenstadt und ins Burgerfuel machten.

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Burgerfuel ist eine neuseeländische Burgerkette, die verdammt leckere Kumara Fries (Süßkartoffelpommes) macht und deren Burger im Vergleich zu Mecces und Co ziemlich lecker schmecken. Ausklingen ließen wir den Abend bei einem Kombucha im Hostel und später strickte ich endlich eine Mütze, die ich bereits in Auckland angefangen und anschließend stark vernachlässigt habe, fertig.

[Bilder, Reisen] Tag 15 auf der Südinsel – Te Anau

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[Bilder, Reisen] Tag 15 auf der Südinsel – Te Anau

Ich glaube, Donnerstagfrüh haben uns alle Leute, die mit uns auf einem Zimmer waren, insgeheim verflucht. Auch wenn wir so leise wie möglich waren, irgendwie hört man es ja doch, wenn um 5:30 die Wecker klingeln und alle verbliebenen Sachen zusammen gepackt werden. Als wir wenig später an der Bushaltestelle standen, trafen wir neben altbekannten auch auf noch neue Gesichter, die jedoch alle gleichermaßen müde aussahen. 

Die Zeit im Bus habe ich genutzt die noch nicht fertig geschriebenen Blogbeiträge zu vervollständigen, während die meisten anderen sehlig vor sich hin gesäuselt haben. Kurz nach neun waren wir dann auch schon in Te Anau und während die anderen weiter Richtung Milford Sound fuhren, machten wir uns auf den Weg zum Hostel.

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Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie angehem es nach 2 Wochen Massencheck-In ist, die einzigen Personen an der Rezeption zu sein und überhaupt mal wieder in einem kleinen Hostel zu schlafen. Zumal das Hostel super schön gelegen ist. Direkt am See und noch relativ zentral. 

Da wir noch keinen richtigen Plan hatten, gingen wir zunächst zum Infocenter, wo wir erfuhren, dass es im nahegelegenen Nationalpark bald eine Vogelführung und Fütterung gibt. Also machten wir uns auf den Weg, der ein ganzes Stück am See entlang führte und uns schließlich bei dem Wildlifecenter ankommen ließ. Wir waren gerade so genau rechtzeitig da 😀

Zuerst ging es zu den Takahe, einem neuseeländischen Vogel, der lange Zeit als ausgestorben galt und dessen Population erst langsam wieder am wachsen ist. Der eher bläuliche Vogel mit den kurzen kräftigen Beinen besitzt zwar Flügel, ist aber trotzdem flugunfähig.

Weiter bei den Enten, die übertrieben zutraulich waren, konnten wir uns ein paar Körner auf die Hand geben lassen und die Vögel so füttern. Es war recht lustig, da sich die Enten teilweise nicht mal das kleinste bisschen Korn gegönnt und sich total im Futterneid gekappelt haben.

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Weiter bei den Kaka durften wir zwar nicht selber in den Käfig, aber es war trotzdem interessant den schlauen Vögeln und ihren Spielereien zuzusehen. In einem letzten Käfig gab es Kakariki, überaus kleine aber schlaue Vögel, die wohl von Zeit zu Zeit gewitzte Fluchtversuche unternehmen.

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Ansonsten sind wir noch ein wenig am See und im Wald umher gelaufen, haben uns aber schließlich vom mal stärker, mal schwächer werdenden Regen zunächst in das Stadtzentum und schließlich ins Hostel treiben lassen. Es ist ziemlich schade, dass das Wetter nicht so ganz mitgespielt hat. Ich hätte gerne einen der Tracks gemacht, aber das hätte heute nicht allzu viel Spaß bereitet. 

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Hier alle Bilder in klein

[Bilder, Reisen] Tag 14 auf der Südinsel – Milford Sound

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[Bilder, Reisen] Tag 14 auf der Südinsel – Milford Sound

Auch wenn wir ein Busticket für den „Deep South“, also den unteren Süden, haben, entschieden wir Milford Sound als Tagestrip von Queenstown aus zu machen. Dafür gab es verschiedene Gründe. Einerseits hatten wir keine Lust auf das Hostel dort unten, aber hauptsächlich wollten wir auch etwas Zeit in Te Anau verbringen, was wir ansonsten nicht geschafft hätten. Und so bestiegen wir am Mittwochmorgen den Reisebus Richtung Milford Sound. 

Ich kann euch sagen, nach zwei Wochen im winzigen und klapprigen Straybus war es purer Luxus in einem großen Bus zu sitzen, der außerdem auch noch ein Fensterdach und eine Außenkamera hatte. Ja, total unnötige Spielereien, aber total schöne unnötige Spielereien 😉

Da der Weg zum Milford Sound nunmal nicht an Te Anau vorbei führt, sahen wir diesen Ort schon kurz, hielten es aber ehrlich gesagt nicht für notwendig so wie die anderen aufzusteigen und Bilder zu machen. Ander Zwischenstopps auf der Fahrt war unter anderem auch am Filmset der Großen Schlacht im Herr der Ringe. Es sah ziemlich komisch aus, wie nacheinander mehrere Busse anhielten, die Leute ausschwärmten, Bilder machten und wieder zurück in den Bus stiegen.

Ein weiterer Halt lag beim Mirror Lake, einem See, dessen Oberfläche so ruhig und wortwörtlich spiegelglatt ist, dass sich die Berge perfekt darin spiegeln. Ansonsten hielten wir an ein-zwei Stellen, an denen man einfach einen schönen Ausblick hatte beziehungsweise sich von den Keas ärgern lassen konnte. Die neuseeländischen Papageien sind ziemlich gewitzt und schlau. Oh, und übrigens auch sehr ungezogen. Sehr zur Belustigung unsererseits hüpften ein paar der Vögel auf ein Autodach und begannen auf der Antenne herum zu beißen. Die Mädels im Auto fanden das allerdings nicht so lustig und versuchten in Keisen fahrend die Vögel wiedee vom Dach zu bekommen. Ziemlich erfolglos. 

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In Milford Sound selber war das Wetter wie wohl zu 80% der Zeit im Jahr: regnerisch. Angeblich ist Milford Sound der feuchteste Ort auf Erden. Aber egal ob es der feuchteste Ort ist oder nur einer der feuchtesten, es ist dort definitiv sehr nass 😀

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Doch das macht auch in gewisser Weise den größten Reiz dieses Ortes aus. Denn Milford Sound besteht zu großen Teilen aus Wasserfällen und eben diese sind bei viel Regen natürlich deutlich größer und häufiger vertreten. Und mit den ganzen Regenwolken im Hintergrund erhält dieser Ort fast schon ein mystisches Aussehen. Wir fuhren sehr nah an einen der größeren Wasserfälle ran, wenn man gewollt hätte, hätte man sich einfach direkt auf dem Deck einseifen und abduschen können. Ziemlich cool 🙂

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Auf der Rückfahrt passierte eigentlich nichts weiter spannendes. Ich schaute mir ein wenig die Sterne durch das Dachfenster an und das war es auch fast schon. Wir sind zurück in Queenstown wieder zeitig ins Bett gegangen, denn auch an unserem nächsten Reisetag mussten wir wieder früh raus. 

[Bilder, Reisen] Tag 12 & 13 auf der Südinsel – Queenstown

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[Bilder, Reisen] Tag 12 & 13 auf der Südinsel – Queenstown

Sonntag ging es nach Queenstown, Neuseelands Adrenalinheimatstadt. Hier war es, wo der Bungyjump ins Leben gerufen wurde und hier ist die Stadt, in der es alleine drei verschiedene Bungysprünge gibt. Genau der richtige Ort also für einen Menschen wie mich 😉

Morgens wollten wir eigentlich den Sonnenaufgang vom „dem Wanaka Baum“ aus anschauen. Wir waren auch dort, aber es hat so dermaßen geschüttet, dass es selbst 20 Minuten nach Sonnenaufgang noch total düster draußen war. Satz mit x…

Das ist nicht „der“ Wanaka Baum, aber trotzdem 😂

Dominik konnte das Stück von Wanaka bis Queenstown leider nicht mit uns mitfahren, da sich hier mal wieder die Auswirkungen unserer Anfangsprobleme zeigten und er keinen Platz im Bus hatte. Also kam er ein paar Stunden später mit dem Intercity nach. Für ihn schien aber zumindest diese Fahrt recht angenehm gewesen zu sein: er saß nämlich in einem schönen großen Reisebus mit WLAN. 

Bevor wir wirklich aus Wanaka raus fuhren, hielt der Stray Bus noch bei „Puzzle World“, einem Museum für optische Täuschungen und einem riesigen Labyrinth. Der Teil mit den optischen  Täuschungen war ziemlich cool, aber das Labyrinth war leider zu verregnet um wirklich sein Glück darin versuchen zu wollen. 

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Danach fuhren wir den größten Teil der Strecke bis Queenstown durch. Wir hielten bei der AJ Hacket Brücke, dem Hauptsitz des Bungy Unternehmens, und schauten uns eine kurze Doku zu den Anfängen des Bungys an und wer gewollt hätte, hätte direkt von der Brücke hüpfen können. Aber erstens war das Wetter zu dem Zeitpunkt nicht unbekannt perfekt und zweitens wollten die meisten, die einen Bungy und nicht eine von den Schaukeln machen wollten, direkt den ganz großen machen. Also 134m die Schlucht runter. Und so buchten sich Christina (eine andere Deutsche) und ich einen Sprung für den nächsten Tag.

Aussicht von der Brücke

Im Hostel ging mal wieder ein kleines Drama los. Obwohl Dominik auf der Buchungsliste gestanden hatte und beim Busfahrer extra nochmal nachgefragt hatte, wurde kein Bett für ihn mit gebucht. Und so kam es, dass er, als er ein wenig später als wir ankam, nur noch mit viel Glück einen Platz für eine Nacht ergatterte. Denn in Queenstown ist momentan die Hölle los: Skihauptsaison. So endeten wir damit, ein Bett in einem Damendorm in einem Hostel etwa 8 Minuten weg buchen mussten. Das letzte verfügbare und bezahlbare Bett in der ganzen Stadt für diese Zeit. Und weil er eben keine langen Haare hat, die Stimme etwas sehr viel zu tief ist und er obenrum zu wenig, dafür aber weiter unten zu viel hat, musste ich ihm wohl oder übel mein Bett überlassen und für die letzten beiden von drei Nächten umziehen. Aber die erste Nacht schliefen wir noch im gleichen Gebäude. Wenigstens etwas.

Abends gingen wir mit ein paar anderen aus unserer Gruppe zu Fergsburger, dem angeblichen besten Burgerladen Neuseelands. Dass es dort gut sein soll, haben wohl schon mehrere gehört. Zumindest dauerte es insgesamt eine Stunde, bis wir endlich unsere Bestellungen in den Händen hielten. Da ich ja nicht unbedingt der größte Burgerexperte bin, muss ich mich hier auf das Urteil der anderen verlassen. Und das besagte so in etwa: „Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich weltverändernd. Ein guter Burger halt.“

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Montagmorgen packte ich zunächst mein Zeug für zwei Nächte zusammen, danach schlenderten wir ein wenig durch die Stadt, endeten mit einer Kanadierin aus unserer Reisegruppe und einer Britin, die sie gerade erst kennengelernt hat, bei Starbucks und gingen danach noch kurz in einen Cookieladen, bevor ich mich mit Cristina für unseren Bungy traf. 

Nach dem Einchecken und wiegen prangte mal wieder mein Gewicht mit rotem Edding auf meine Hand aufgemalt. Wuhu. Nicht. 😆 Es dauertr gefühlt noch eine ganze Ewigkeit, bis wir endlich in den Bus stiegen und zur Nevis Valley Zentrale etwa 45 Minuten außerhalb der Stadt fuhren. Ich versuchte die Fahrt so gut wie möglich zu genießen, könnte ja das letzte sein, was ich sehe. 

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Wobei ich dieses mal auf eine andere Art aufgeregt war. Komischerweise hatte ich eher Angst davor einfach nicht springen zu können und mich dadurch total zu blamieren, weil ich 1) schon einen anderen Bungy gemacht habe und 2) bei diesem keinen richtigen Kick bekommen habe. Eigentlich total albern. Aber ich war definitiv deutlich entspannter, da ich alle Abläufe schon im Groben kannte und wusste, welcher Teil für mich am unheimlichsten werden wird. 

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Es ist trotzdem ein ganz anderes Gefühl, wenn man in einer Gondel zu der Absprungplattform gefahren wird und nicht selber läuft oder wenn man Steinen entgegen springt und nicht nur dem Meer. Und natürlich wenn man etwas mehr als 8 Sekunden freien Fall hat anstelle von 2 Sekunden. Insgesamt ging aber das ganze Prozedere in der Absprunggondel sehr schnell, was gut ist. Weniger Zeit zum Nachdenken.

Aufgerufen werden – Füße zusammen gebunden bekommen – an den Seilen befestigt werden – kurzer letzter Check des Harness – in die Kamera winken – zur Plangenkante watscheln – möglichst nicht runter schauen – nochmal winken – lächeln – 3 – 2 – 1 – springen. Und danach nur noch fallen und genießen. Für mich war das dieses Mal ein ziemlich komisches Gefühl. Irgendwie habe ich erwartet, dass der Fall nach 60 oder so Metern vorbei ist, aber es ging immer weiter und weiter runter. Ich habe auch nicht erwartet, dass ich bei dem ersten Bounce wieder so hoch zurück federe beziehungsweise danach nochmal so tief falle. Aber es war ein unbeschreiblich tolles Gefühl. 

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Nachdem wir unser Geld für Bilder und Video am Schalter gelassen hatten, ging es zurück in die Innenstadt. Ich kaufte mir noch das „Queenstown Story T-Shrit“, ein T-Shrit mit einer kurzen Geschichte über die verrückten Leute, die nach Queenstown kommen und danach trafen wir uns mit einer Chinesin unseres Busses auf ein Eis. Dominik und ich teilten uns wieder 3 Kugeln, diesesmal Gingerbread, Mango und geröstete Haselnuss. 

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Wirklich viel machten wir den Abend eigentlich nicht mehr. Wir brachten mein Zeug ins andere Hostel, kochten Abendessen und quatschten noch ewig mit ein paar anderen Leuten.

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[Bilder, Reisen] Tag 11 auf der Südinsel – Wanaka

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Nach einer durchregneten Nacht hatte der Himmel auch am Sonntagmorgen noch genügend Wasser in petto. Aber ganz ehrlich? Nach all den Sonnentagen die wir hatten, trüben so ein paar graue Wolken auch niemandens Stimmung. 

Die meisten Stopps mit längeren und kürzeren Hikes haben wir geskippt, dafür war das Wetter einfach nicht gut genug. Aber die Thunder Creek Falls haben wir mitgenommen (immerhin liegen sie auch nur 2-3 Laufminuteb vom Parkplatz entfernt 😉 ) Mir hat insbesondere die türkisblaue Färbung am Fuße des Wasserfalls gefallen.


Von hier aus ging es weiter zu den Blue Pools, die aufgrund des fehlenden blauen Himmels eher grünlich aussahen. Nicht so spektakulär und schön, wie ich es mir erhofft hatte. Aber egal, denn immerhin hörte es zurück am Bus auf zu regnen.

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Unser Fahrer Hem Dog hielt kurz am Lake Wanaka Lookout, damit wir nicht mehr zur Frontscheibe laufen mussten, um gute Bilder von der sich so plötzlich verändernden Landschaft machen konnten. Der Ausblick war wirklich atemberaubend schön (zumal der Himmel ganz langsam aufbrach). 

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Bevor wir dann tatsächlich endlich nach Wanaka City rein fuhren, stoppten wir bei „The Neck“, einem Aussichtspunkt über Lake Hawea, dem See direkt neben Lake Tekapo. Hier konnte man auch wunderbar Bildwr machen, kann ich euch sagen 😀 Unser Fahrer war leicht genervt, weil einige so lange gebraucht haben…


In Lake Wanaka angekommen holten Dominik und ich uns ein Eis in der angeblich besten Eisdiele Otagos. Ob es die beste Eisdiele ist, kann ich zwar nicht beurteilen, aber das Eis war definitiv lecker 🙂 (wir hatten sea salted caramel, hokey pokey und cherry, falls es jemanden interessiert)

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Der Abend sollte allerdings für mich noch etwas unangenehm werden. Ich habe mir voe ein paar Tagen einen Mückenstich am Knöchel wund gekratzt und über den Abend heute hat sich das ganze Ding so sehr entzündet, dass ich kaun mehr laufen konnte. Ich hoffe, morgen ist es wieder besser, denn wir wollen uns den Sonnenaufgang von einem ganz bestimmten Punkt aus anschauen (und müssen dafür knapp 2km laufen)

[Bilder, Reisen] Tag 9 & 10 auf der Südinsel – Franz Josef 

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[Bilder, Reisen] Tag 9 & 10 auf der Südinsel – Franz Josef 

Fteitagmorgen packten wir mal wieder unsere sieben Sachen zusammen und begaben uns auf den Weg zum Bus. Unser erster Stopp lag bei einem Aussichtspunkt zu den Pancake Rocks, einer Felsgruppe, die so aussieht, als bestünde sie aus vielen übereinander geschichteten Felslagen. Oder eben wie viele gigantische Pancakestapel. 

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Anschließend fuhren wir zu dem kleinen Nationalpark, in dem die besagten Felsen liegen und liefen auf dem Pfad, der sich durch die Steine und am Meer entlang schlängelt. Als wir an einem der Aussichtspunkte stoppten und aufs Meer schauten, konnten wir sogar ein paar Delfine entdecken. Allerdings waren sie so weit weg, dass man sie nicht auf einem Bild festhalten konnte. 

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Anschließend fuhren wir weiter nach Greymouth, wo wir nicht nur unsere Lunchpause machten, sondern auch ein Warehouse zum Einkaufen vorfanden. Das war zumindest für mich sehr gut, denn mir fehlten neben Handschuhen und Mütze auch noch warme Socken :lol:. Und es gab gerade Kinderüberaschungseier im Angebot 😀

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Schon eine Stunde später ging es weiter. Wir hielten kurz am Straßenrand an, da man von unserer Route nach Franz Josef den Mount Cook sehen konnte, Neuseelands höchsten Berg. Hab ich schon mal erwähnt wie glockenklar die Sicht gewesen ist? 

Insgesamt ist es heute erstaunlich warm gewesen. Wenn ich an meinen Urlaub gedacht habe, habe ich mich nie ohne meine dicke Ski-Jacke rumlaufen gesehen. Aber heute blieb sie sogar die meiste Zeit im Bus liegen, während mir die Sonne auf den Kopf schien.

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Kurz nach vier kamen wir endlich in Franz Josef an. Unser Hostel erscheint von außen ziemlich unscheinbar und klein, aber die Anlage ist für neuseeländische Verhältnisse riesig. Es gibt neben den ganzen verschiedenen ’standardmäßigen‘ Räumen auch eine Bar und ein Restaurant, in dem Samstags einige Gewinnspiele stattfinden werden. Mal schauen, ob wir etwas gewinnen 😉

Ansonsten haben wir uns nur noch ein wenig im Ort umgesehen, die Färbung des Schnees beim Sonnenuntergang genossen und den restlichen Tag so ziemlich entspannt. 

Für Samstag hatten wir ganz besondere Pläne: wir wollten den Heli Hike auf dem Franz Josef Gletscher machen. Das bedeutet erst mit dem Helikopter auf den Gletscher fliegen, dort anschließend 3-4 Stunden wandern und anschließend zurück fliegen. Eines meiner absoluten Want-to-do’s auf der Südinsel. Das Problem bei dem Heli-Hike ist allerdings, dass er eine etwa 60%ige Chance hat gecancelt zu werden.

Doch wir hatten riesiges Glück und so machten wir uns um 8:30 zum Check-in. Wir wurden mit Jacken, wasserfesten Hosen, Stiefeln und Spikes ausgestattet und schon ging es zum Helikopter. Leider war ich etwas zu schwer, um in der ersten Reihe zu sitzen (hier bitte ein gemeinschaftlich mitfühlendes Ohhhhh…), aber trotzdem genoss ich den Flug in vollen Zügen. 

Heli und Mond

Auf dem Gletscher angekommen hieß es zunächst die Spikes an den Stiefel zu befestigen und dann ging es auch schon los. Während unser Guide ab einem bestimmten Punkt im T-Shirt herum lief, froren mir gefühlt die Zehen ab. Aber das war es mehr als nur wert. Ich kann es gar nicht so recht in Worte fassen, wie es sich anfühlt auf einem Gletscher zu wandern. Während man läuft, kommt einem die ganze Landschaft gar nicht so extrem groß vor. Es ist einfach alles ewig weiß-blau-grau. Doch entdeckt man ein paar andere Menschen, realisiert man erst so wirklich, wie winzig klein man doch eigentlich ist. 

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Jede Ecke sieht atemberaubend anders aus: an einigen Stellen ist das Eis einfach weiß und rau, an der nächsten leuchtend blau und spiegelglatt und sieht im Sonnenlicht fast aus wie das Meer. Hier findet sich etwas vom Gletscher abgetragenen Stein und zu feinstem Felssand gemahlenen Staub, dort poltert ein Eisbrocken mit lautem Rumoren den Abhang hinab und legt mit etwas Glück ein neues noch unausgeglichenes Stück blaues Eis frei. Während man meistens genug Platz zum entspannten Laufen hat, muss man sich manchmal durch die engsten Spalten und Löcher zwischen massivstem Eis hindurch quetschen. Ich habe unserem Guide direkt gesagt, dass, egal was passiert, meine Kamera zuerst gerettet werden muss :lol:.

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Die Zeit war leider viel zu schnell zu Ende und wir mussten uns zurück in die echte Welt begeben. Doch das auf dem Gletscher Erlebte wird garantiert so schnell keiner von uns vergessen. 

Auf dem Rückflug

Dominik und ich sind anschließend zum Wildlife Center gegangen, wo man unter anderem auch Kiwis sehen kann. Was soll ich groß dazu sagen, die Kiwis waren cool drauf und ziemlich süß, aber wirklich seinen Preid wert war das zu Sehende nicht. 

Kurze Zeit später machten wir uns auf den Weg zu dem Spa bei dem Heli-Hike Unternehmen, denn da wir den Flug mitgemacht haben, bekamen wir dazu kostenlosen Eintritt. Die Chinesin unserer Gruppe hat mir beigebracht, wie man mit den Händen auf chinesisch bis zehn zählt 😀

Dominik ging abends zum All you can eat Pizzaessen (und verdonnerte mich anschließend dazu es zumindest hier kurz zu erwähnen 😀 ). Er meinte, es war ziemlich lecker, beschwerte sich danach aber ewig darüber, dass er zu viel gegessen habe. 

Ich plante in der Zwischenzeit unser weiteres Vorgehen und unsere Aktivitäten. Oh, und ich aß einen meiner absoluten Lieblingscookies 😀

[Bilder, Reisen] Tag 8 auf der Südinsel – Westport

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[Bilder, Reisen] Tag 8 auf der Südinsel – Westport

Irgendwie konnte ich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag keinen Schlaf finden. Also hab ich mir meine Kamera geschnappt und habe versucht den wundervoll klaren Sternhimmel einzufangen. 

Am nächsten Morgen hieß es wieder einmal hoffen und bangen, ob wir auf dem Bus sind. Die schlechte Nachricht zuerst: unsere Namen standen weder auf der Passagierliste noch auf der Warteliste. Nun die gute Nachricht: zwei Leute sind nicht aufgetaucht und dadurch konnten wir zumindest bis zum nächsten Stopp weiter fahren.

In Westport selbst gibt es nicht wirklich etwas zu sehen, dafür haben wir auf der Fahrt einige sehr sehenswerte Stopps eingelegt. Neben einigen Blicken auf die Südlichen Alpen, der Bergkette, die die komplette Südinsel durchzieht, sahen wir unter anderem auch die längste Hängebrücke Neuseelands, die Buller Gorge Swing Bridge. Außerdem stoppten wir beim Kilkenny Lookout, von dem aus man einen guten Blick auf einen kleinen Teil des unteren Buller Gorge Flusses erhaschen kann. 

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Kurz vor unserem Endziel kamen wir am Cape Foulwind vorbei. Hier liegt eine kleine Robbenkollonie, die man von einem Aussichtspunkt aus beobachten kann. Wenn man dem Pfad ein kleines Stück weiter folgte, gelangte man zu einem Hügel, von dem aus man einen ziemlich coolen Blick auf das Meer mit dem Gebirge im Hintergrund hatte. 

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Wie gesagt, in Westport selbst gibt es nicht wirklich viel zu tun. Zumindest nicht im Winter. Im Sommer soll der Strand wohl perfekt zum Surfen geeignet sein und dann ist wahrscheinlich auch die ganze Stadt ein wenig belebter.

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Ein kleiner Nachtrag: Nachdem ich diesen Beitrag hochgeladen habe, sind Dominik und ich nochmal kurz raus gegangen und haben noch genau den Sonnenuntergang gesehen und wie er die Berge (und Schafe) pink färbte. Oh, und Dominik hatte seine ersten Fish and Chips hier (und befand es als lecker 🙂 ).

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[Bilder, Reisen] Tag 6 & 7 auf der Südinsel – Abel Tasman

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[Bilder, Reisen] Tag 6 & 7 auf der Südinsel – Abel Tasman

Nach einer ziemlich unverholsamen Nacht mit vielen wirren Träumen hieß es Dienstagmorgen irgendwie die Zeit rum bekommen. Die Lust etwas zu unternehmen ist uns ehrlich gesagt komplett vergangen, was wahrscheinlich sogar ziemlich verständlich ist. Also saßen wir 2 Stunden in dem Gemeinschaftszimmer und zumindest ich hatte stark damit zu kämpfen nicht komplett durchzudrehen.

Allerdings ging es nicht nur uns so: ein anderer Reisender, der schon mit uns von Christchurch nach Picton gefahren ist, hatte ein ähnliches Problem. Alle seiner Onlinebuchungen waren komplett gelöscht und dadurch hatte auch er keinen Platz mehr im Bus sicher. Da mein Lösungssuchen bereits einen Tag früher als bei ihm angefangen hatte, konnte ich ihm zumindest alle möglichen und realistischen Lösungsideen aufzeigen. Keine wäre wirklich ideal gewesen, aber denoch besser als festzusitzen.

Irgendwann war es also 12. Wir gingen zum Bus und fanden drei weitere Mädels, die in einer ähnlichen Situation wie wir steckten: zwei von ihnen waren auf der Liste, aber die Buchung der dritten war wie von Geisterhand aus dem System radiert und sie waren mindestens genauso genervt und aufgeschmissen wie wir. Zu unserem Glück entschieden aber die beiden, die einen Platz im Bus sicher hatten, mit ihrer Freundin in Picton zu bleiben und so konnten Dominik (der eh einen Platz hatte), ich und der andere Reisende uns nun doch mit auf den Weg nach Abel Tasman machen. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal erst so angespannt war, um mich direkt danach komplett erleichtert und leicht aufgelöst zu fühlen. Aber komplett in trockenen Tüchern waren wir zu diesem Zeitpunkt trotzdem noch nicht.

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Auf der Fahrt hielten wir kurz in Nelson zwischen. Der andere Kerl mit dem gleichen Problem meinte, er habe sich bei Stray per Email beschwert und habe jetzt einen Paltz sicher. Ich versuchte das gleiche, allerdings mit deutlich weniger Erfolg. In Nelson hatten Zeit uns kurz am Fluss die Beine zu vertreten, dann ging es auch schon weiter Richtung Abel Tasman National Park.

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Unser Hostel liegt wortwörtlich direkt vor dem Eingang zum Abel Tasman National Park. Zeit die Umgebung zu erkunden hatten wir jedoch nicht mehr, da die Sonne gerade am Horizont verschwand. Aber der Abend war trotzdem noch sehr schön, fast alle Leute vom Reisebus saßen zusammen am Lagerfeuer in der Küche und quatschten über Gott und die Welt.

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Mittwochmorgen standen wir um 9 vor der Rezeption und warteten auf unseren Pick-Up für unsere Tagesaktivität. Wir hatten und ein Wassertaxi gebucht, das uns zum Anchorage Hut bringen sollte, von wo aus wir 12,5km zurück zum Hostel laufen wollten. Zunächst ging es aufs Boot, das von einem Traktor zum Meer gezogen wurde. Von dort aus ging es zunächst zum Split Apple Rock, einen runden und in der Mitte gespaltenen Felsen im Meer. Anschließend stoppten wir kurz in einer Bucht, in der eine relativ große Gruppe von Robben und Babyrobben lustig planschend im Wasser herum tollten. Ehrlich, diese Tiere sind einfach so niedlich und knuffig 🙂

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Schließlich ging es zum Anchorage Hut und unsere Wanderung begann. Der Weg war, im Vergleich zu dem Snout Track, relativ leicht zu laufen. Es ging zunächst ein ziemlich steiles Stück bergauf, aber die restliche Strecke lief sich relativ locker mit nur einigen kleineren Auf- und Anstiegen. Es gab Stellen, an denen man nichts außer Bäumen oder Fels sah, während man an anderen Stellen direkt über dem Meer entlang lief. Wir sind auch ein paar mal vom Haupttrack zu einem der Strände und Bays abgebogen und haben einfach das Wetter genossen, das viel schöner und sonniger als vorhergesagt war.

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Zurück im Hostel gab es zunächst Lunch, bevor wir weiter in die andere Richtung liefen und dort in einem kleinen Shop einen Kaffee für mich kauften und uns ein wenig an den Strand setzten. Abends schauten wir uns noch den knallpinken Himmel beim Sonnenuntergang an und verbrachten den restlichen Abend ebenso wie den Abend zuvor, noch immer nicht wissend wie lange wir hier bleiben.

Sah mal nicht allzu schlecht aus