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[Bilder, Reisen] Tag 16 auf der Südinsel – Invercargill

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[Bilder, Reisen] Tag 16 auf der Südinsel – Invercargill

Wir wollten uns am Freitagmorgen eigentlich mal wieder den Sonnenaufgang anschauen, aber das Wetter wollte mal wieder nicht so ganz wie wir. Schön sah es trotzdem auch, auch wenn die Himmelsfärbung gefehlt hat. Der See hatte ein leicht dramatisches Aussehen und wirkte ziemlich mystisch. 

Der Bus wartete bereits mit den anderen vor dem Abholort, allerdings sollte die Abfahrt erst eine gute Stunde später stattfinden. Es war allerdings trotzdem gut, dass wir bereits früher da waren, denn das Anhängerbeladen stellte sich als ziemliches Puzzle heraus.

Schließlich war dann doch alles verstaut und wir machten uns auf den Weg Richtung Invercargill. Unterwegs gab es nur einen Stopp, nämlich bei irgendeinem See. Allerdings konnte man aufgrund der dichten Regenwolken nicht wirklich allzu viel sehen. 

In Invercargill selber mussten jene, die ursprünglich nach Stewart Island wollten, erfahren, dass die Fähre aufgrund der Unwetter nicht abfahren kann. Und so blieben wir alle in der Stadt mehr oder weniger stecken. 

Dominik und ich liefen ein wenig durch die Stadt, besuchten Neuseelands ältesten Tuatara (eine Tierart, die angeblich am unverändertsten von den Dinosauriern abstammt) im Museum und liefen noch ein wenig durch den Queens Park, bevor wir uns zurück in die Innenstadt und ins Burgerfuel machten.

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Burgerfuel ist eine neuseeländische Burgerkette, die verdammt leckere Kumara Fries (Süßkartoffelpommes) macht und deren Burger im Vergleich zu Mecces und Co ziemlich lecker schmecken. Ausklingen ließen wir den Abend bei einem Kombucha im Hostel und später strickte ich endlich eine Mütze, die ich bereits in Auckland angefangen und anschließend stark vernachlässigt habe, fertig.

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[Bilder, Reisen] Hobbitland im Regen

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[Bilder, Reisen] Hobbitland im Regen

Hobbiton ist wohl eines der Ziele für Neuseelandreisende – Zwischen den Häuschen entlang spazieren, in denen schon Frodo und Gandalf umher gelaufen sind und ihre Feste gefeiert haben. Dieses Mal sind wir nicht alleine los gefahren, sondern haben einen Trip gebucht. Hatte den Vorteil, dass keiner von uns fahren musste und den Nachteil, dass die Betreuer nicht unbedingt die besten waren. Das Wetter hat leider auch total verrückt gespielt und sich von seiner nassesten Seite gezeigt. Lustig war, dass auch ein Mädchen dabei war, mit dem ich auch in Rotorua gewesen bin, ohne dass wir irgendetwas abgesprochen hatten.

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Um 9 fuhr der Bus aus der Innenstadt ab. Nach etwa 50 Minuten Fahrt waren wir bei unserem ersten Stopp: den Hunua Falls, unter denen ich mir eigentlich etwas mehr versprochen hätte. Die Hunua Falls sind relativ bekannte Wasserfälle in den Hunua Ranges nahe Auckland. Wirklich lange geblieben sind wir nicht, weil es langsam zu regnen begann, gerade als wir ankamen. Cool fand ich jedoch den Bilderrahmen, in den man sich stellen konnte und der genau den Wasserfall einrahmte.

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Von dort aus ging es weiter nach Matamata, einer Stadt, in dessen Gebiet das Filmset der Ringe- und Hobbit-Triologien liegt. Die offizielle 60 Minuten Pause hat sich am enden auf zwei Stunden verlängert, weil die Betreuer ein Video drehen wollten. So genau hat das aber auch keiner gesagt, wodurch die meisten von uns die letzt Stunde blöd im Bus rum gesessen haben.

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Infocenter in Matamata

Und dann ging es – ENDLICH – nach Hobbiton. Zunächst hatten wir etwas Zeit, uns in dem Souvenirshop umzuschauen und bei genügend Geld auch etwas zu kaufen.

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Danach kam ein Guide in unseren Bus, um uns zu den Hobbithäusern zu begleiten und uns diverse Fakten zu erzählen und uns rum zu führen. Was soll ich sagen? Hobbiton lohnt sich definitiv – aber nicht im Regen 😀

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Es war ziemlich schwer Bilder zu machen, wenn man mit einer Hand den Schirm festhalten musste und mit der anderen versuchte die Kamera zu bedienen. Bedauerlicherweise konnte man nicht mehr direkt vor Frodos Tür zum Bilder machen, da es anscheinend Vorfälle durch andere Besucher gab und das Gartentor dadurch abgesperrt worden ist.

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Ansonsten war es wirklich interessant den Effekt zu beobachten, wenn man sich vor die gleiche Tür in unterschiedlichen Größen gestellt hat: Endweder, man wurde optisch zum Hobbit oder zum Riesen. Ziemlich cool!

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Am Ende stand noch ein Besuch im Pub „Green Dragon“ an, in dem man sich vor einem prasselnden Feuer und mit einem Freigetränk wieder aufwärmen und Kätzchen kraulen konnte. Und danach ging es auch schon nach Hause. 🙂

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[Bilder, Reisen] Muriwai Beach und die erste längere Fahrt

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[Bilder, Reisen] Muriwai Beach und die erste längere Fahrt

Dieser Ausflug liegt nun schon über zwei Wochen zurück – upsi 😀 Aber zu meiner Entschuldigung: Es gab ein kleines Problem mit den Bildern, weshalb sich das Ganze etwas verzögert hat 😉

Sonntag den 16.10. bin ich mit einer Freundin zum Muriwai Beach gefahren. Dieser wurde mir tags zuvor von meinem Gastdad empfohlen und da dachten wir uns: Nichts wie hin! Nach etwa 50 Minuten Fahrtzeit waren wir auch schon am angesteuerten Aussichtspunkt angelangt und staunten nicht schlecht, als wir vor uns hunderte von Australischen Tölpeln nisten sahen.

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Die Vögel schienen eine Art magische Anziehungskraft auf die ganzen Touristen zu haben: Ausnahmslos jeder versuchte DEN perfekten Schnappschuss von ihnen zu bekommen – wobei ich uns da nicht ausschießen möchte 😉 Leider, oder vielleicht auch zum Glück, war es ziemlich windig. Leider, weil man dadurch kaum ein ordentliches Bild von sich machen konnte, ohne dass die Haare sich selbstständig machten. Zum Glück, weil der gelegentlich leicht einsetzende Regen recht schnell weiter geweht wurde.

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Nachdem sich unsere Kameras an den Aussichtspunkten ordentlich austoben durften, sind wir zunächst auf der rechten Seite den Felsen herunter gelaufen. Wir kamen auf einem Holzweg an, auf dessen linker Seite sich ein Fels befand. Hier tobten sich gerade einige Fischer am brausenden und wilden Meer aus. Wir sind nicht wirklich weit auf den Fels gegangen, da er ziemlich rutschig war und wir beide keine allzu große Lust auf nasse Füße hatten 😀 Dem Weg weiter gefolgt gelangte man zu einem schwarzen Strandteil, auf dem sich hauptsächlich Surfer tummelten. Wirklich gelohnt hätte es sich nicht diesen Strand zu betreten (zumal es gerade sehr grau, diesig und fisselig regnend war), weshalb wir uns nach einem kurzen Abstecher zu den sanitären Anlagen auf den Weg zurück zu den Aussichtspunkten machten.

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Nun folgten wir dem Weg nach links. Nach einer kurzen Kletterpartie über einige lose (und teils sehr wackelige) Steine, kamen wir zu einem beinahe menschenleeren Strand. Außer uns war hier nur eine asiatische Familie, die auf einem Felsen herum kletterte, und einige Fischer, die in einer Cave verschwanden. So kitschig es auch klingen mag: die dunkelgrauen Wolken hatten sich verzogen und am Himmel hingen nur noch ein paar fluffig-weiße Wölkchen. Es war einfach ein wundervoller Ort genau zur richtigen Zeit!

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Aber irgendwann mussten wir uns auch wieder auf den Rückweg machen. Und so gingen wir zurück zum Auto und kamen gerade an, als die Sonne wieder auf die Erde schien. Wir beschlossen also, noch eine Weile im Auto sitzen zu bleiben, zu lunchen und einfach die Aussicht auf das Meer und den Sand und die Tölpel zu genießen.

[Gedanken, Alltag] Die zweite Arbeitswoche geschafft

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So leid es mir tut – ich habe heute leider keine Bilder für euch 😉 Bei dem Wetter der letzten Tage hatte ich 1.) keine Lust raus zu gehen und 2.) wäre eh nichts ordentliches bei raus gekommen.

Worum wird es sonst gehen? Erstmal um meine alltäglichen Aufgaben – jippie – und wie ich die Tage so rum bekomme, danach werde ich ein paar Sätze zu den Kindern und Eltern verlieren – nein, nicht gelästert – und mich zu guter Letzt über das Wetter auslassen – wenn man sonst schon nichts findet, Wetter geht immer 😀

Alltägliches

Wie verbringe ich meinen Tag als Au Pair? Zwei Stunden am Tag kann ich mir frei einteilen: leichte Hausarbeiten, Spielzimmer aufräumen, Kram für die Kinder besorgen und so weiter und so fort.

Meistens verbringe ich eine halbe Stunde mit Küche aufräumen, danach das ganze Spielzeug von den Kindern aufsammeln und schlussendlich die Spielkammer des Schreckens aufräumen. Ehrlich – es ist unvorstellbar, wie viel Chaos zwei Mädels veranstalten können. (Und wenn ich das schon sage… 😉 )

Dienstag habe ich Perlen für die Mädels gekauft. Eigentlich wollte ich diese Woche mit den beiden Muschelmobiles basteln. Heißt mit ihnen an den Strand gehen, Muscheln und Stöcke sammeln und gemeinsam mit ein paar Perlen zu einem Mobile verbinden. Aber das ist bisher wortwörtlich ins Wasser gefallen…

In meiner freien Zeit bin ich letzte Woche entweder in irgendeine der Malls gefahren und habe mich dort umgesehen oder ich bin in ein Hallenbad gefahren. Und wenn mir mal der Sinn nicht nach Auslauf stand, habe ich Cookies gebacken, Disney Filme geschaut oder einfach mal nur gelesen. Strand war die Woche wirklich gar nicht drin.

Freitag sind besondere Tage: Meine Gastmum hat frei und dadurch ist die Kleine nicht im Kindy. Meine Gastmum war fast den ganzen Vormittag mit ihr unterwegs, wodurch ich ein paar ruhige Stunden zum Aufräumen hatte. Um 2 sind wir in die Schule, um der Großen bei einer kleinen Performance zuzuschauen.

Die Kleine

Die Kleine, die Kleine… Das Positive zuerst: diese Woche hat sie mich nicht zum weinen gebracht und ist nicht ganz so extrem durchgedreht, wie das eine Mal letzte Woche.

Meistens hat auch das Abholen sehr gut geklappt. Dienstag hatte sie keine Lust mit mir mitzukommen und ist im Kindergarten auf den Spielplatz ausgebüxt, wo ich sie mithilfe einer Erzieherin unter einem Kletterhaus hervorlocken musste. Auf dem Weg zur Schule von der Großen hat sie noch ein wenig gezickt, aber immerhin konnte sie nicht mehr abhauen, weil sie im Buggy festgeschnallt war.

Wenn wir die Große abholen, haben wir immer noch eine halbe Stunde Zeit, bevor die Schule endet. In dieser Zeit darf die Kleine auf einen der beiden Spielplätze auf dem Schulhof. Aber auch nur so lange, bis die ersten großen Kinder raus kommen. Das weiß sie nur zu genau und an einem von drei Tagen die Woche ist sie auch zurück gekommen. Die Statistik könnte zwar besser sein, aber definitiv auch schlechter. 😀

Montag hat es super gut geklappt, die großen kamen, ich hab ihre Ukulele genommen und gesagt, sie bekommt sie wieder, sobald sie im Buggy sitzt. Weniger als eine Minute später saß sie – ganz brav und ohne murren – und klimperte zufrieden vor sich hin.

Dienstag ist sie in einen Sandkasten, in dem verschiedene Wände aufgestellt sind, gefitzt und ließ sich danach nicht mehr dort raus bewegen. Als ich dann rein bin, um sie raus zu tragen, hat sie begonnen zu schreien, dass ich sie nicht anfassen solle und der Sandkasten erwachsenenfreie Zone ist. Die umstehenden Eltern haben mich mehr als misstrauisch beäugt und es kam mir so vor, als hätte  die eine oder andere Mutter bereits das Handy gezückt, um die Hüter des Gesetzes anzurufen. 😀

Das andere Mal war am Freitag. Wie eben schon erwähnt, hatte die Große eine Schulperformance, zu der meine Gastmum, die Kleine und ich hin sind. Meine Gastmum hat nach der Performance mit ein paar anderen Müttern geredet und mich gebeten ein Auge auf die Kleine zu haben, die schnurstracks auf den Spielplatz ist. Es hat geklingelt, die großen Kinder kamen raus. Ich habe die Kleine aufgefordert, von den Gerüsten runter zu kommen, was sie verweigert hat, da ich nicht ihre Mummy bin. Ich hab versucht, auf das Gerüst zu klettern und sie runter zu heben, was sie mit treten, schlagen und schreien quittiert hat. Tatsächlich runter gekommen ist sie erst, als meine Gastmum sie dazu aufgefordert hat.

Aber ansonsten läuft es im Großen und Ganzen meist ganz gut mit ihr. Zumindest, wenn es nach ihrem Willen geht 😉

Die Große

Mit der Großen ist es um einiges einfacher. Oftmals hilft sie mir auch, wenn die Kleine gar nicht reagiert – zumindest, wenn sie nicht selber gerade einen kleinen Ausraster hat 😉

Sie ist, was das Essen angeht, mindestens genauso schwierig, wie die Kleine. Aber zumindest scheint sie langsam nach und nach ein gewisses Interesse für Dinge zu bekommen, die ich koche. Für die Kinder koche ich täglich extra, da sie schon um 5 zu Abend essen. Was passiert, wenn Kinder keine ordentlichen Tischmanieren vorgelebt bekommen? Genau, sie können selber keine entwickeln. Bei der Kleinen würde ich das notfalls noch als Phase durchgehen lassen. Aber eine 8-jährige, die schmatzend mit den Händen im Essen wühlt und während des Essens aufspringt, um anderen Kram zu machen, finde ich dann doch etwas unangebracht.

Dadurch, dass ich nebenbei noch den Food-Blog habe und einige Mahlzeiten „In Szene“ setze und relativ lange anrichte, dekoriere und fotografiere, hat sich bei ihr eine gewisse Neugierde entwickelt. Inzwischen kommt sie immer öfter mit in die Küche, um in die Töpfe zu gucken, meinen Teller mit dem Tablet zu fotografieren und sogar etwas von dem von mir Gekochten zu probieren. Von den Eltern wird sie dafür immer gelobt und auch ich fordere sie auf es einfach zu kosten und es ohne großen Aufstand auf dem Teller zu lassen, wenn sie es eben nicht mag. Ich hoffe (hoffe, hoffe, hoffe), dass sie dadurch etwas offener wird und das wiederum auf die Kleine abfärbt. 😀

Ansonsten ist sie total begierig darauf, Deutsch zu lernen. Freitag haben wir gemeinsam Faltbüchlein gebastelt und ausgefüllt, ab dieser Woche füllen wir gemeinsam Vorlagen aus, was sie total toll findet 🙂

Die Eltern

Mit meinen Gasteltern komme ich sehr gut zurecht. Wenn etwas mit der Kleinen total schief läuft, kann ich mit ihnen darüber reden und wir suchen gemeinsam nach Lösungen. Dienstag gehe ich mit meiner Gastmum in einen Elternerziehungskurs, beim nächsten folgende Woche wird auch mein Gastdad mitkommen. Ich finde es gut, dass sie mich dabei so gut einbeziehen und wir gemeinsam an einem Strang ziehen.

Auch ansonsten verstehen wir uns super. Mit meiner Gastmum war ich am Sonntag spontan eine Runde spazieren, weil ausnahmsweise mal die Sonne geschienen hat. Wir haben – unabhängig voneinander – die gleiche Serie, die wir beide total mögen und ich fühle mich insgesamt sehr, sehr wohl hier. Zumindest viel wohler, als ich mir je hätte vorstellen können, wie man sich nach gerade mal 2 1/2 Wochen in einer Familie fühlen kann 😀

Das Wetter

Wenn man sonst nichts hat… 😉

Das Wetter in meiner ersten Woche hier war wirklich traumhaft. Dass das alles nur eine Illusion war, musste ich schon diese Woche feststellen: Regen, Regen und nochmal Regen, gepaart mit einer ganzen Menge Sturm und Wind bei undichten und schlecht gedämmtenn Häusern ist eher uncool. Wir saßen abends vor dem Fernseher und haben einen Film geschaut, während hinter uns die Gardienen im Takt des Windes gewippt haben und eine sanfte Briese die Nase umschmeichelt hat. Eher uncool, würde ich mal sagen 😀

Unser Haus steht an einem relativ steilen Hügel und es wird zu einer Seite hin durch ganz einfache, vertikal stehende Bretter unter der Hausbasis begradigt. Als es am Donnerstagabend ganz extrem gestürmt hat, konnte man ungelogen den Boden unter sich ganz sachte wackeln spüren. Infolge dieser eher beunruhigenden Erfahrung habe ich mir erstmal einen Erdbebenwarner auf mein Handy geladen (der mich übrigens so weit beruhigen konnte, dass das Beben kein Erdbeben, sondern nur ein Hausbeben war).

Besonders schön ist auch, dass unser Heizsystem seit dem Wochenende nicht mehr arbeiten will, sodass ich die meiste Freizeit zuhause im Bett auf meiner Heizdecke verbringe, während mein Bauch von einer Wärmflasche und meine Hände von einer Tasse Tee gewärmt werden. Aber das ist ein anderes Thema 😀

Ansonsten wechselt das Wetter schneller, als man die vorherige Wettersituation erfassen kann. Ich fahre um 2:15 nachmittags los, um die Kleine abzuholen. Strahlend blauer Himmel, kein Wind – da braucht man keinen Regenschirm oder Regenjacken. Ich komme am Kindergarten an – 2:30 Uhr – und es gießt aus allen Wolken, als wolle jemand da Oben den Boden wegspülen. Wir fahren also mit dem Auto zur Schule der Großen anstatt wie sonst zu laufen, kommen gegen 2:40 Uhr an, und es regnet nicht mehr. Zwar ist der Himmel auch nicht so klar wie 25 Minuten zuvor sondern bedeckt und stürmisch, aber zumindest von oben her trocken. Und so geht es manchmal einen ganzen Tag. Oder aber es regnet und stürmt von vornherein komplett durch 😉